Feedback

Schon letzte Woche bekam ich Feedback zu meinem Badesalz Zitrone, welches ich meiner besten Freundin zum Geburtstag geschenkt hatte.

Meine beste Freundin war völlig begeistert, wünschte sich aber beim nächsten Mal noch mehr Zitronenduft.

Noch mehr Zitronenduft?

Das haut mich aus den Socken, denn auf 1 kg Badesalz fielen 20 Tropfen ätherisches Zitronenöl und jeder, der daran geschnuppert hatte, meinte, es würde mächtig nach Zitrone riechen.

Aber was tut man nicht alles?

Und so gibt es beim nächsten Mal eben noch mehr Zitrone.

Spontanität zahlt sich aus

Freitag war es mal wieder Zeit für die Sauna … und da man in der Sauna richtig schön entspannen kann und gaaaaaaaaaaaaanz viel Zeit zum Reden hat, unterhielten mein Mann und ich uns irgendwann über die Planung fürs Wochenende.

Mein Mann schlug vor, eine Motorradtour zu machen und Freunde von uns auf dem Mittelaltermarkt in Romrod zu besuchen, da für das Wochenende super Wetter gemeldet war.

Und da bei mir die Worte Motorrad und Mittelalter besonders gut ziehen, war ich sofort dabei.

Samstag Morgen hieß es dann, Motorrad fertig machen und Klamotten anziehen, während mein Mann die Route nach Romrod studierte.

Leider stellte sich dabei heraus, dass wir eine Fahrt von 2,5 Stunden zu bewältigen hätten, welche zusätzlich, zum Großteil, durch den Wald verlaufen würde. Für die abendliche Rückfahrt nicht wirklich berauschende Aussichten.

Also rief ich schnell unsere Freunde an, um zu fragen, ob wir irgendwo dort übernachten könnten.

Denn mal eben 2,5 Stunden Motorrad fahren um Freunde zu besuchen und im Prinzip direkt wieder zurück zu fahren, damit man die unbekannte Strecke nicht im Dunkeln fahren muss, ist ja nun wirklich blöde.

Leider konnten uns die Freunde nur ihren Bulli anbieten und so waren die Aussichten auf eine Motorradtour auf ein Minimum geschrumpft.

Was also tun? Im Prinzip schläft es sich in einem Bulli prima, doch hätten wir dann Schlafsäcke, Isomatten und diverse andere Dinge mitnehmen müssen, die nicht wirklich viel Platz auf unserer Rennsemmel haben. Denn wer hat schon Koffersysteme auf der Rennsemmel?

Also überlegten wir recht lange hin und her, denn eine Motorradtour sollte es sein, aber auch der Mittelaltermarkt.

Irgendwann, nach vielen reizenden Augenaufschlägen, hatte ich meinen Mann dann dazu überredet, mit dem Auto zu fahren und trotzdem über Nacht zu bleiben. Denn auf die Motorradtour konnte ich inzwischen verzichten. Nicht aber auf den Besuch bei unseren Freunden.

Glücklicherweise kann mein Mann mir kaum etwas abschlagen und so packten wir ein paar Sachen zusammen, schmissen uns in unsere Gewandung und ab ging die Post.

Auf dem Markt angekommen gab es ein riesen Hallo, denn plötzlich sahen wir uns einigen alten Bekannten gegenüber, die wir seit vielen Jahren nicht gesehen hatten. Es war so schön, sie mal wieder zu sehen, denn vor einigen Jahren bestritten wir viele gemeinsame Märkte und Lager.

Der Markt ansich war recht klein, aber vom Ambiente her total schön, da er sich um das Romroder Schloss wand und ganz viel Gemütlichkeit hergab.

Auch war viel Zeit zum Reden und Genießen, denn obwohl super Wetter war, verirrte sich kaum ein Besucher auf den Markt.

Naja, auch gut, denn auch ein besucherarmer Markt kann sehr schön sein.

So saßen wir dann Samstag Abend im Nachbarlager, lachten, tranken, redeten über Gott und die Welt und hatten richtig viel Spaß.

Und auch gestern waren wieder wunderbare Gespräche, viel Sonne und gute Laune, zu denen wir die Klänge der Streuner genießen durften, angesagt.

Einfach herrlich.

Gegen Abend hieß es dann Abbauen und nachdem wir in der Rekordzeit von einer Stunde einen kompletten Marktstand abgebaut und im Auto verstaut hatten, zuckelten wir gemütlich gen Heimat.

Unterwegs machten wir dann noch Halt in Montabaur bei B*rg*r K*ng, wo wir unter seltsamen Blicken der anderen Gäste, diversen Kommentaren und Gelächter einfielen und uns einen Mitternachtsimbiss gönnten  Glücklicherweise sind wir die Reaktionen anderer Leute gewohnt und so störten wir uns nicht weiter daran.

Nach dem Essen verabschiedeten wir uns dann von unseren Freunden und fuhren gen Heimat, wo wir erschöpft, aber zufrieden in unser Bett fielen und uns über ein gelungenes Wochenende freuen konnten.

Erkältungsbad

Nachdem mich die Erkältung noch immer nervt und es meinen Mann inzwischen auch erwischt hat, dachte ich mir heute, dass es an der Zeit wäre, ein Erkältungsbad zu kreieren.

Also habe ich mir 500 g Totes Meer Badesalz genommen und es mit ein paar Tropfen ätherischem Eukalyptusöl gemischt.

Nun lasse ich es noch eine Woche stehen, schüttle es ab und zu und fertig ist mein Erkältungsbad.

Allerdings hoffe ich, dass ich es nicht so schnell, wegen einer neuen Erkältung, testen muss.

Adrenalin gegen Erkältung

Wer hat eigentlich diese dämlichen Erkältungen erfunden? Der gehört doch wirklich geschlagen …

Nachdem ich mich gestern Nachmittag für zwei Stunden hingelegt hatte, ging es mir ein wenig besser und ich war sogar in der Lage das Abendessen zu machen.

Heute Morgen dagegen ging es mir wieder mehr als bescheiden. Nach einer recht schlaflosen Nacht war es mir schwindlig und ich überlegte ernsthaft, ob ich zur Motorradprüfung antreten sollte.

Glücklicherweise scheint Adrenalin gut gegen verstopfte Nasen zu helfen und so hatte ich bis nach der Prüfung nicht nur eine freie Nase, sondern auch keine anderen Erkältungssyntome.

Kaum aber, dass der Prüfer mir meinen Führerschein in die Hand gedrückt hatte, war die Nase wieder zu …

Das nenn ich Timing *lach*.

Aber egal. Die Nase ist zwar wieder zu, aber dafür war der Tag bisher einfach nur genial und ich kann zufrieden sein

Ich hab endlich meinen Motorradführerschein und darf mich nun ganz offiziell Biker schimpfen

Böses Erwachen

Na prima … da werde ich heute Morgen wach und das Erste, was mir auffällt ist … Halsschmerzen und Nase dicht.

Klasse. Das kann ich ja gerade ganz toll gebrauchen. Nämlich garnicht.

Schnell ein Blick auf den Wecker … 7:00 Uhr? … Nee, effektiv zu früh. Also wieder rumdrehen, weiterschlafen … Aber das ist leichter gesagt als getan. Ich kriege kaum Luft und die Halsschmerzen nerven tierisch.

Trotz allem schaffe ich es, nochmal bis kurz vor 10 Uhr wegzudösen.

Danach geht es mir noch mieser als vorher und ich schleppe mich ins Wohnzimmer auf die Couch. Zum Glück hat mein Mann die Wolldecke von gestern Abend liegen lassen und ich kuschle mich darin ein. Auf dem Tisch türmen sich Taschentücher, Halsschmerztabletten und was gegen die Erkältung

Kurz darauf steht auch mein Mann auf und nachdem er mir einen Guten-Morgen-Kuss gegeben hat, ist seine erste Amtshandlung, meine Stirn zu fühlen, ob ich Fieber habe. Zum Glück nicht.

Er kümmert sich total lieb um mich und macht mir Frühstück.

Es ist richtig schön, mal so betüddelt zu werden. Könnte ich mich glatt dran gewöhnen. Aber dann bitte ohne Triefnase und Halsweh.

Später lege ich mich dann noch in die Wanne. Mit tonnenweise Erkältungsbad.

Denn wenn ich eines ganz schlecht kann, dann ist es mit Schmerzen und Krankheit umgehen. Jedenfalls an mir selbst.

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