Wissenswertes

Gerade, wenn man seine eigenen Cremes oder Salben rührt, gibt es ein paar Dinge zu beachten, um Wirkweise und Verträglichkeit zu garantieren …

Cremes

Eine Creme besteht immer aus folgenden Bestandteilen:

Wasser (welches auch durch einen Teeauszug oder ein Hydrolat ersetzt werden kann)

Öl (hier gibt es viele verschiedene Öle, die entsprechend des Hauttyps verwendet werden sollten)

Emulgator (dient dazu, dass sich Öl und Wasser mit einander verbinden – auch hier gibt es viele verschiedene Sorten, entsprechend des eigenen Hauttyps)

Konsistenzgeber (sorgen dafür, dass die Creme andickt und nicht flüssig bleibt. Geeignet sind z.B. Kakaobutter, Sheabutter, Bienenwachs usw.)

Zusatzstoffe (machen eine Creme noch wirkungsvoller, sollten aber auch nach Hauttyp eingesetzt werden. So gibt es da z.B. Aloe Vera, Panthenol, Honig, Urea, ätherische Öle usw.)

Wichtig aber auch, die Konservierung einer Creme, welche unabdingbar sein sollte, sobald man eine Creme verschenkt oder sie ungekühlt lagert. Möchte man jedoch auf die Konservierung verzichten, sollte die Creme unbedingt kühl gelagert und auch nur in kleinen Mengen hergestellt werden.

Weiterhin sollte man bei der Herstellung einer Creme darauf achten, dass man von 100%, also einer Menge von 100 g Endprodukt, ausgeht.

Dazu sollte die Fettphase 50% (also insgesamt 50 g aller Fette) beanspruchen und auch die Wasserphase sollte 50% (ebenfalls 50 g inklusive Wasser + alle wasserlöslichen Zutaten) in Anspruch nehmen.

Dies garantiert, dass die Haut gleichermaßen Fett wie Wasser bekommt und somit nicht so schnell auf einzelne Wirkstoffe reagieren kann.

Dazu kann man gezielt mit speziellen Wirkstoffen arbeiten, die die Haut gut durchfeuchten und der Fettphase beim schnelleren Einziehen helfen.

Natürlich ist es auch möglich, die Fett- sowie die Wasserphase zu erhöhen und größere Mengen herzustellen, doch sollte man dabei immer die Einhaltung des Gleichgewichts beachten, um die Wirkweise, bzw. den gewünschten Effekt zu garantieren.

Darüber hinaus gibt es spezielle Angaben, wie hoch ein bestimmter Wirkstoff dosiert werden darf, bevor er “schädlich” wird.

Salben

Bei der Herstellung von Salben unterscheiden wir dagegen nicht nur bei den Bestandteilen sondern auch bei der Konservierung und bei der Herstellung …

So besteht eine Salbe immer aus:

Öl (auch hier unterscheiden wir bei den Ölsorten zwischen den einzelnen Hauttypen)

Konsistenzgeber (sorgen dafür, dass die Salbe andickt und nicht flüssig bleibt. Geeignet sind z.B. Kakaobutter, Sheabutter, Bienenwachs usw.) und

Zusatzstoffen (verleihen einer Salbe ihre Wirksamkeit)

Bei einer Salbe steht die Wirkweise im Vordergrund und da keine Wasserphase vorhanden ist, benötigen wir keinen Emulgator und auch keine Konservierung.

Die Herstellung sieht im Gegensatz zu einer Creme eher so aus, dass man alle Zutaten mit einander schmilzt und ohne zu rühren in die Tiegel füllt (einzige Ausnahme, wenn die Zusatzstoffe pulvriger Form sind, denn dann werden nur das Öl sowie die Konsistenzgeber geschmolzen. Sobald in diesem Fall die Fette geschmolzen sind, nimmt man das Becherglas vom Herd, rührt das Pulver ein und füllt erst dann in die Tiegel).

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